Auf a Plauscherl mit…Paulin Klärner

Paulin ist gebürtige Kärntnerin und Wahlweanarin mit dem gewissen G’spür für Gesundheitskommunikation.  In ihrem Interview teilt sie nicht nur ihre Liebe zu Wiener Kaffeehäusern mit uns, sondern verrät auch Details zur Entstehung ihrer G’schichten:

Paulin, du Schlaweana! Erzöh amoi wos:

Woher kommst du und warum bist du Weana geworden?
Ich komme aus dem schönen Kärntnerland und bin wie jede:r vernünftige Kärntner:in gefühlte zwei Minuten nach Übergabe meines Maturazeugnis’ in die sagenumwobene Stadt geflüchtet.

Samma si ehrlich, es Lebn in Wean is herrlich. Was macht Wean für dich zur lebenswertesten Stadt der Welt?
Eindeutig das Kaffeehaussitzen. Dieses vielfältige Gewusel, das mir am Land so gefehlt hat, findet man in Wiens Cafés in Reinkultur. Und natürlich der Grant. Dieser wunderbare Grant.

Was machst du so als SCHLAWEANA?
Als SCHLAWEANA erzähl ich hauptsächlich Geschichten. Meine absolute Lieblingsbeschäftigung.

Gemmas an – wann arbeitest du am effizientesten?
Wenn ich es (ca. 2 Mal pro Jahr) vor 07:00 Uhr morgens aus dem Bett schaffe. Ansonsten erlange ich den Höhepunkt der Effizienz meist an der Schwelle dieses kritischen Punkts von ausreichend Espressi und dem halben Schluck zu viel, der mich in den herzrasenden, bluthochdrückenden Wahnsinn stürzt.

Wo kommen dir die besten Content Ideen?
Im vollen Kaffeehaus mit vollem Kaffee.

Was ist für dich in der Content Creation wichtig?
Man muss Geschichten lieben. Egal, ob in Form des geschriebenen Wortes, ob Film, Musik oder Kleinkunst…ich glaube, nur wer selbst gerne Geschichten lauscht, liest, anschaut, kann sie auch gut erzählen.

Kaffeehaus, Beisl oder Heuriger – was ist dein Lieblingsort zum Strawanzen in Wean?
Volle Kaffeehäuser und Beisln. Da gibt’s immer was zum Hören und Schau’n. Geschichten in Gesichtern lesen quasi.

Welches Werkzeug braucht’s in der Marketing Werkstätte?
Bleistift und Papier. Mit wildem Skizzieren entstehen die besten Ideen.

Welches Lied darf auf keinen Fall auf der Hakln-Playlist fehlen?
Das Album „Buck“ von Daniel Norgren. Eine perfekte Mischung aus Motivation und meditativer Entspannung. Wenn’s mal hart auf hart geht auch gerne „Immigrant Song“ von Led Zeppelin.

Wie bleibst du nach Monaten der Pandemie noch am Top Level deiner Kreativität?

Mithilfe von zahlreichen Kaffeepausen (manchmal ist es sogar eher Kaffeetrinken mit Arbeitspausen), vielen Spaziergängen, unterhaltsamer Abendbeschäftigung (derzeit: „Better Call Saul“ und „Dicht“ von Steffi Sargnagel) und einer (gezwungenermaßen, s’is wie’s is…) großen Portion Zuversicht und Vorfreude auf das Arbeiten in den Schanigärten im Sommer.

Wärst du nicht im Content Marketing tätig, was würdest du gerade machen?
Geschichten für Kinder schreiben. Die kalte Hälfte des Jahres in der Toscana, die warme am Yppenplatz. 😉

Wenn du dich mit einer (noch unter uns weilenden) Weana Legende unterhalten könntest, mit wem würdest du sprechen?
Ludwig Hirsch. Der weilt genau genommen eh auch noch unter uns (im wahrsten Sinne der Worte). Tatsächlich noch lebendig wär’s wohl Voodoo Jürgens. Gemeinsam könnten wir dann auch noch den Ludwig treffen… sofern der Voodoo hält, was er in seinem Song verspricht.

Was ist dein Lieblingsgericht aus Wean?
Kärntner Kasnudel von Oma, verspeist in 1170. Wie eine echte Weanarin.

Bussi bussi oder Baba – was ist für dich in der Zusammenarbeit mit Kund:innen und Kolleg:innen wichtig?
Offenheit, Respekt, Verlässlichkeit, und Kompromissbereitschaft. Wenn man auf diese Dinge achtet, ist schon mal der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit gelegt. Darauf kann man aufbauen – mit einer ordentlichen Portion Schmäh zum Beispiel.

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