Frauengesundheit: Red’ ma drüber!

Ob in der Forschung oder in den Medien: Frauengesundheit ist ein Thema, dem in den letzten Jahrzehnten nicht allzu viel Aufmerksamkeit zuteil wurde. Damit sich das so rasch wie möglich ändert, erklären wir im Artikel, wie Frauenärzt:innen (und deren Patient:innen) von einem professionellen Online-Auftritt profitieren können.

Das Interesse an Frauengesundheit hielt sich lange Zeit eher in Grenzen. Kein Wunder – konzentriert sich die industrielle Pharmaforschung doch eher auf lukrative Projekte, sprich: auf die großen Volkskrankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist auch ein Mitgrund dafür, warum es immer noch keine, bzw. wenig moderne Therapien für weit verbreitete chronische Frauenleiden wie Blasenentzündungen oder Scheidenpilzinfektionen gibt. Is jo a bisserl grausig, oder?

Na! Grausig is nur die Tabuisierung der weiblichen Sexualität

Diese zeigt sich neben der Vernachlässigung von Frauenkrankheiten in der Forschung und Alltagssexismus in all seinen Ausformungen – am Arbeitsplatz, auf der Straße, in den Medien, you name it – vor allem in fehlenden Reformen in der Sexualbildung. Wie ernst die Lage ist? Im Rahmen einer britischen Krebsvorsorge-Initiative wurden 2000 Erwachsene gebeten, die Vagina auf einer anatomischen Schautafel zu lokalisieren. 59 Prozent der Männer waren dazu nicht in der Lage. Es wird noch schlimmer: Fast die Hälfte der befragten Frauen konnte die Vagina ebenso nicht genau zuordnen. 

Kurz gesagt: Über die Schwangerschaft und Geburt hinaus lässt unser Wissen über Anatomie und Funktionen des weiblichen Körpers eher zu Wünschen übrig. Dasselbe gilt für die zahlreichen und vielfältigen frauenspezifischen Beschwerden.

Frauengesundheit muss gut kommuniziert werden

Viele gynäkologische Frauenleiden bleiben laut Expert:innen also seit Jahrzehnten weitgehend auf der Strecke und haben weiterhin Tabu-Status. Doch die Zeiten ändern sich. Die seelische und körperliche Gesundheit der Frau rückt auch dank Social Media immer mehr in den öffentlichen Diskurs. Die #MeToo-Debatte hat totgeschwiegene sexuelle Übergriffe und systematischen Machtmissbrauch an Frauen an die Oberfläche geschwemmt, Bilder von Protesten gegen mittelalterliche Abtreibungsgesetze in Texas gehen um die Welt (…und verändern sie) und Künstler:innen wie Hilde Atalanta (@the.vulva.gallery) werden – vor allem von jüngeren Frauen – auf Instagram gefeiert. 

Und genau diese neue Generation von jungen Frauen ist es, die sich immer häufiger online über Ärzt:innen informiert. Die digitale Kanäle nutzt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie einfühlsam und kompetent ihre potentiellen Gynäkolog:innen mit frauenspezifischen Beschwerden umgehen.

Social Media und Docfinder als neue Wegweiser für Patient:innen

Ärzt:innen zu googeln hat die Mundpropaganda längst abgelöst. Und selbst bei persönlichen Empfehlungen ziehen immer mehr Menschen vor einer Terminvereinbarung Social Media und Plattformen wie Docfinder zu Rate.

Gynäkolog:innen profitieren von professionellem Online-Auftritt

Besonders in der Frauenheilkunde ist sensible Kommunikation das A und O. Viele Themen, mit denen Patient:innen in gynäkologische Praxen kommen, sind auch heute noch schambehaftet. Websites und Social Media Kanäle von Frauenärzt:innen, auf denen gleichzeitig informiert und Sicherheit und Einfühlungsvermögen vermittelt wird, sind für (potentielle) Patient:innen und die Ärzt:innen selbst von großem Vorteil. 

So kann etwa mithilfe eines Blogs zum Thema Frauengesundheit mit informativen Artikeln Kompetenz vermittelt und gleichzeitig der individuelle Zugang bzw. die Werte im zwischenmenschlichen Umgang, skizziert werden. Durch den Aufbau und die Pflege einer Community auf Social Media, fühlen sich Patient:innen auf mehreren Ebenen abgeholt. So wird das Thema Frauengesundheit sukzessive enttabuisiert und moderne Behandlungsverfahren können leichter an die Zielgruppe herangetragen werden.

Best Practice: Woman & Health

Für unseren Kunden Woman & Health verpacken wir wichtige und aktuelle Themen rund um die Gesundheit der Frau in leicht verständliche Artikel. Über Instagram und Facebook konnte zusätzlich eine breit gefächerte Community aus Frauen unterschiedlichen Alters aufgebaut werden.

Welchem Thema du dich auch widmest: Wir stellen sicher, dass dein Engagement deine Zielgruppe erreicht.

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